Herzlich Willkommen im Team der AHF-Sprecherinnen

Wir freuen uns sehr, dass Sigrid Kemler, pädagogische Leiterin der katholischen Familienbildung Frankfurt-Nordweststadt, ab sofort das Team der AHF-Sprecherinnen verstärkt.

 

Frau Kemler bringt ihr umfangreiches Wissen rund um das Thema primär- und sekundäre Familienbildung sowie Frühe Hilfen ebenso mit ins Team wie ihr Engagement, ihre Freude und Motivation, für die Belange der Familien und für die Familienbildung in Hessen einzutreten.

Ellen Steyer aus dem Sprecherinnenkreis der Arbeitsgemeinschaft  Hessische Familienbildung verabschiedet

Ellen Steyer hat im AHF Sprecherinnenkreis 15 Jahre in der trägerübergreifenden, fachpolitischen Vertretung und landesweiten qualitativen Weiterentwicklung der Familienbildung mitgewirkt und leidenschaftlich für   die Profilierung der Familienbildung gekämpft.

 

Vernetzung der Einrichtungen und gemeinsame Qualitätsstandards der Familienbildung waren ihr stets ein wichtiges Anliegen. Ihr Blick für die besonderen Herausforderungen in den ländlichen Regionen Hessens und ihr Gespür für die brennenden gesellschaftlichen Themen, denen sich Familien-bildung stellen muss, sind unter anderem in die vielen Fachtagungen geflossen, die sie für die AHF erfolgreich mit organisiert hat.

 

Am 24. Mai 2019 verabschiedete sich Ellen Steyer auch als langjährige Leiterin der katholischen Familienbildung Hofheim, und mit einem großen Fest haben sich Mitarbeiterinnen, Freunde, Kollegen und Weggefährtinnen bei ihr bedankt.

Demokratiebildung beginnt zu Hause

Zwei neue Filme: "Niemals Schütteln" und "Wenn Babys schreien: über das   Trösten und Beruhigen"

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat zwei neue Filme herausgegeben, die Sie unter dem nachfolgenden Link finden.

 

Online Konferenz: "Gutes Aufwachsen mit Medien"

Kinder und Jugendliche sind von Computerspielen und Spiele-Apps fasziniert, bei Erwachsenen löst diese Begeisterung oft Unverständnis und Sorgen aus. Wie kann ein reflektierter Austausch zwischen Kindern, Jugendlichen, Eltern und pädagogischen Fachkräften gut gelingen und welche kreativen Potenziale stecken in digitalen Spielen?

 

Das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ lädt ein zur Online-Konferenz Weiterbilden: Level up! Digitale Spiele gemeinsam entdecken

 

am Dienstag, 18. Juni 2019, in der Zeit von 10:00 Uhr bis 11:00 Uhr

 

In dieser Online-Konferenz öffnen Johanna Janiszewski (Tiny Crocodile Studios) und Michael Gurt (JFF – Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis) die Tür zu digitalen Spielwelten und diskutieren kreative medienpädagogische Ansätze genauso, wie jugendschutzrelevante Herausforderungen.

 

Melden Sie sich an unter:

 

https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/weiterbilden

 

Was ist eine Online-Konferenz?

 

Das Initiativbüro bietet verschiedene Weiterbildungsangebote für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren zum Thema Medienerziehung in der Familie an. Das Format der Online-Konferenz ist eine Live-Veranstaltung im Internet, bei der Expertinnen und Experten Informationen zu einem spezifischen Thema präsentieren und Ihre Fragen beantworten. Zur Teilnahme benötigen Sie ein internetfähiges Endgerät (PC, Tablet, etc.) sowie einen Zugang zum Internet.

 

Wenn Sie regelmäßig von unseren Online-Konferenzen und vom Initiativbüro erfahren möchten, abonnieren Sie unseren Newsletter: https://www.gutes-aufwachsen-mit-medien.de/newsletter oder folgen Sie uns auf Twitter (@inigamm) und Facebook unter https://www.facebook.com/inigamm.

Gern können Sie diesen Veranstaltungshinweis weiterverbreiten.

Studie: Väter in Elternzeit – Unternehmen in der Verantwortung

Bei der Elternzeit sind Männer im Vergleich zu Frauen nach wie vor in der Minderheit. Denn Väter trauen sich nur selten, für sich eine Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Welchen Nutzen Arbeitgeber haben, wenn sie ihre männlichen Mitarbeiter dabei unterstützen, untersuchte Kristin Pogorzelski, Absolventin Wirtschaftspsychologie, Leadership & Management an der SRH Fernhochschule in ihrer Masterarbeit „Männliche Mitarbeiter in Elternzeit: Eine qualitative Studie zur Zufriedenheit der Väter und praktische Bedeutung für Unternehmen“.
Dazu wurden 15 Interviews mit männlichen Mitarbeitern durchgeführt, die ihre Berufstätigkeit in den letzten zwei Jahren für mindestens zwei Monate Elternzeit unterbrochen hatten. Die Interviewpartner wurden aus verschiedenen Berufen – von einem Piloten über einen Assistenzarzt, Technischen Leiter bis zu einem Sozialarbeiter – ausgewählt.
„Die Untersuchung hat gezeigt, dass positive Erfahrungen von der Wahrnehmung einer familienfreundlichen Unternehmenskultur und dem ethisch gelebten Führungsverhalten der direkten Vorgesetzten abhängig sind. Das heißt: Wie lange Männer Elternzeit nehmen, ist abhängig von den vermuteten Reaktionen des betrieblichen Umfelds. Positive Erlebnisse stärken das Commitment mit dem Unternehmen, während negative Erlebnisse zu Distanzierung oder Kündigung führen“, erklärt Pogorzelski.
Um Männer bei der Elternzeit zu unterstützen, empfiehlt Pogorzelski: „Ein erster Schritt sollte die Bestimmung eines Väterbeauftragten sein, der zusammen mit den Vätern und den direkten Vorgesetzten den Schritt in die Elternzeit und den Wiedereinstieg danach plant.“ Doch auch die Väter sind gefordert und sollten während der Elternzeit Kontakt zum Unternehmen halten. Dazu bieten sich beispielsweise gemeinsame Mittagspausen mit den Kollegen, die Teilnahme an Teamsitzungen oder auch Firmenfeiern an. Die Kinder sollten dabei ebenfalls willkommen sein.
Durch die Unterstützung bei der Elternzeit wurde die Arbeitszufriedenheit und -motivation der männlichen Mitarbeiter deutlich erhöht. Ein weiterer positiver Effekt: Die Hemmschwelle der Kollegen, eine Elternzeit anzufragen, ist deutlich gesunken. Somit haben sich mehr Väter getraut, in Elternzeit zu gehen. Die Folge davon war, dass die Reputation der Unternehmen deutlich positiver wurde.
Das Fazit der Studie laut Pogorzelski: „Unternehmen, welche die Inanspruchnahme von Elternzeit bei männlichen Mitarbeitern unterstützen, erreichen eine stärkere Bindung ihrer Mitarbeiter an das Unternehmen und erzielen somit einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen. Dieses wichtige Thema wird aufgrund der Generation Y und der kommenden Generation Z noch deutlich an Bedeutung gewinnen.“

Quelle: Meldung der SRH Fernhochschule – The Mobile University vom 9.5.2019