Weiterbildung zur ElternbegleiterIn

Das Programm „ELTERNCHANCE II – FAMILIEN FRÜH FÜR BILDUNG GEWINNEN“ wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie den Europäischen Sozialfonds gefördert. Die Teilnahme an der Weiterqualifizierung ist kostenfrei.  Es fällt lediglich eine Bearbeitungsgebühr von 100 € pro Teilnehmer an.

 

Zielgruppe sind Fachkräfte in der Eltern- und Familienbildung: Hauptamtliche oder Honorarkräfte mit einer pädagogischen, psychologischen, sozialen, psychosozialen, therapeutischen oder sozialwissenschaftlichen Grund-ausbildung und mit Berufserfahrungen in der Familienbildung in ver-schiedenen institutionellen, formellen und informellen Settings.

 

Die Themengebiete umfassen folgende Inhalte:

  • Zusammenarbeit von Eltern und professionellen Fachkräften aus den Bereichen Erziehung, Bildung und Gesundheit, angepasst an aktuelle familiale und gesellschaftliche Herausforderungen
  • Vertiefung neuester Erkenntnisse über die Bedeutung von Bildungs-übergängen im Kindes- und Jugendalter mit Blick auf sich wandelnde Familienmodelle und Rollenbilder
  • Bedarfs- und Bedürfniseinschätzung für die Unterstützung von Familien und die Stärkung einer vorurteilsbewussten Grundhaltung
  • Förderung von Erziehungs- und Bildungspartnerschaften zwischen pädagogischen Fachkräften und Eltern, sowie Kooperationen von Familien mit Bildungs- und Gesundheits-/ Sozialinstitutionen

 

Die Elternbegleiter*Innen erweitern ihre Kompetenzen in der Eltern- und Familienbildung, um in ihrem aktuellen Tätigkeitsbereich die heterogenen Entwicklungs- und Bildungsverläufe von Familien in verschiedenen Lebensetappen individuell und ressourcenorientiert zu begleiten und zu unterstützen, insbesondere Familien mit Migrationserfahrungen.

 

Weitere Informationen zu Ablauf und Terminen finden Sie unter

www.familienbildung-bag.de

Istanbul-Konvention endlich auch in Deutschland in Kraft

Am 1. Februar 2018 ist in Deutschland das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die sogenannte Istanbul-Konvention, in Kraft getreten. Damit verpflichtet sich Deutschland auf allen staatlichen Ebenen alles dafür zu tun, dass Gewalt gegen Frauen bekämpft, Betroffenen Schutz und Unterstützung geboten und Gewalt verhindert wird.

Die insgesamt 81 Artikel betreffen die Prävention und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, den Schutz der Opfer und die Bestrafung der Personen, die gewalttätig werden. Zugleich werden die Gleichstellung von Mann und Frau und das Recht von Frauen auf ein gewaltfreies Leben gestärkt. Bei Klagen vor deutschen Gerichten können Betroffene sich direkt auf die Bestimmungen der Istanbul-Konvention stützen.

Quelle: https://www.profamilia.de//newsletter/service/einzelansicht/article/istanbul-konvention-endlich-auch-in-deutschland-in-kraft.html?noMobile=1&cHash=283d659c96cc342eb9914c5fe4b478fe