DozentInnen gesucht für Teamschulungen in Kitas

Kindergarten plus unterstützt Kindertageseinrichtungen bei der Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen. Das bundesweit erfolgreiche und wissenschaftlich evaluierte Programm umfasst den Projektbereich für die alltagsintegrierte Förderung zwei- bis vierjähriger Kinder, den modularen Leitfaden für eine intensive Projektarbeit mit Vier- und Fünfjährigen sowie flexible Materialien für Kinder im Jahr vor der Einschulung. Das Programm wurde bereits in über 2.150 Kindertageseinrichtungen eingeführt. Die Methoden und Materialien werden regelmäßig intern evaluiert und weiterentwickelt.
Als Dozentin/Dozent vermitteln Sie gesamten Teams oder in Sammelschulungen vor Ort die fachlichen Hintergründe und führen in das Projekt ein. Je nach Projektplanung der Kita begleiten Sie auch die pädagogischen Fachkräfte bei der Umsetzung der alltagsintegrierten Förderung, mittels zweimonatiger „Check-ins“ online oder telefonisch. Mit einem anschließenden Reflexionstag vor Ort unterstützen Sie die Nachhaltigkeit der Implementierung.
Sie bringen mit: Eine pädagogische oder psychologische Grundqualifizierung, Erfahrungen in der Frühpädagogik sowie der kompetenzorientierten Weiterbildung pädagogischer Fachkräfte. Des Weiteren Methodensicherheit, Flexibilität sowie fachliches Interesse an den Themen Prävention, Persönlichkeitsbildung und Kinderrechte.
Wir bieten Ihnen ein Honorar in Höhe von 500,- € pro Seminartag zzgl. Reisekosten, vorstrukturierte Methoden und Materialien, vorbereitendes Seminarmanagement, fachliches Feedback, transparente Strukturen sowie einen jährlichen Schulungstag in Berlin.
Der Umfang der Tätigkeit erfolgt nach Absprache und sollte pro Jahr ca. zehn Seminartage betragen.
Wir freuen uns auf Ihre Bewerbungen an: Stella Valentien (Programmkoordinatorin)
E-Mail: kindergartenplus.koordination@gmail.com

Quelle: Meldung der Deutschen Liga für das Kind vom 25.3.2019

Zwei neue Filme: "Niemals Schütteln" und "Wenn Babys schreien: über das   Trösten und Beruhigen"

Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen hat zwei neue Filme herausgegeben, die Sie unter dem nachfolgenden Link finden.

 

Flyer des Flüchtlingsrates Niedersachsen: Darf ich mit dem Kopftuch arbeiten?

Ein neuer Flyer des Flüchtlingsrats Niedersachsen ist erschienen: „Darf ich mit dem Kopftuch arbeiten?“


Der Flyer kann in den Sprachen Deutsch, Arabisch, Dari, Englisch und Kurmanci heruntergeladen werden.

 

Deutsch_pdf (821 KB)
Arabisch_pdf (797 KB)
Dari_pdf (794 KB)
Englisch_pdf (797 KB)
Kurmanci_pdf (773 KB)

 

Viele Frauen, die neu nach Deutschland kommen, und aus religiösen Gründen ein Kopftuch tragen, fragen sich, inwieweit sie mit dem Tragen eines Kopftuchs einen Zugang zum Ausbildungs- und Arbeitsmarkt haben.
Der Informationsflyer klärt in leichter Sprache darüber auf, wie die aktuellen rechtlichen Bestimmungen zu diesem Thema sind. Zusätzlich werden Informationen über mögliche Handlungsschritte gegeben, wenn frau sich aufgrund des Tragens von religiösen Symbolen von Arbeitgeber_innen oder Kolleg_innen diskriminiert fühlt, oder auch rechtswidrig gehandelt wird.
Da die aktuelle Rechtslage zu diesem Thema äußerst komplex ist, verweisen wir zusätzlich auf das FAQ der Antidiskriminierungsstelle des Bundes.

Film „Mit Bilderbuch und Touchscreen – Junge Kinder und Medien“ jetzt auch per Streaming

 

Der Film „Mit Bilderbuch und Touchscreen – Junge Kinder und Medien“ ist ab sofort auch per Streaming erhältlich: https://vimeo.com/ondemand/bilderbuchundtouchscreen
„Mit Bilderbuch und Touchscreen“ gibt mit dokumentarischen Beobachtungen, Interviews und Trickfilmsequenzen praktische Anregungen, wie ein gesundes Aufwachsen mit Medien gelingen kann. Ziel ist es, Familien mit jungen Kindern einen reflektierten und selbstbestimmten Umgang mit Medien zu ermöglichen und aufzuzeigen, wie die Chancen digitaler Medien genutzt und wie Kinder vor schädigenden Einflüssen geschützt werden können. Stichworte sind unter anderem „Gemeinsam schauen“, „Verarbeitung fördern“, „Regeln aushandeln“ und „Medien kreativ nutzen“.
Der Film von Anja Hansmann und Susanne Richter (libellefilm Berlin) entstand im Auftrag der Deutschen Liga für das Kind. Der Film ist auch als DVD erhältlich unter: www.fruehe-kindheit-online.de

Quelle: Meldung der Deutschen Liga für das Kind vom 20.12.2018

Die Nationale Stillkommission wechselt an das Max Rubner-Institut

 

Vom 1. April 2019 an ist die bisher am Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) in Berlin angesiedelte Nationale Stillkommission (NSK) in das Max Rubner-Institut (MRI) eingebunden. Dieser Wechsel hängt mit dem im Februar 2019 eröffneten Institut für Kinderernährung am MRI zusammen. Dort wird in Zukunft erforscht, welche frühen Einflüsse das Risiko für Übergewicht und ernährungsmitbedingte Erkrankungen prägen. Zudem untersuchen die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler auch das Ernährungsverhalten von Kindern und Jugendlichen von der Geburt bis zum 18. Lebensjahr.
Das Institut für Kinderernährung soll Strategien für ein nationales Still- und Ernährungsmonitoring entwickeln. Zudem sollen die gesundheitspräventiven Effekte des Stillens für Mutter und Kind weiter erforscht werden. Die Verbindung der Nationalen Stillkommission mit dem Institut für Kinderernährung erleichtert zukünftig den praxisorientierten wissenschaftlichen Austausch.
Hauptaufgabe der Nationalen Stillkommission ist die Förderung des Stillens als gesundheitspolitische und gesellschaftliche Aufgabe in der Bundesrepublik Deutschland. Die Kommission berät die Bundesregierung, gibt Richtlinien und Empfehlungen heraus und unterstützt Initiativen zur Beseitigung bestehender Stillhindernisse.
Mit der Einrichtung der Nationalen Stillkommission hatte sich die Bundesregierung der Innocenti-Deklaration zum Schutz, zur Förderung und Unterstützung des Stillens angeschlossen und damit eine Forderung der 45. Weltgesundheitsversammlung von 1992 erfüllt. Die Stillkommission wurde 1994 am Robert Koch-Institut gegründet. Im Jahr 1999 wechselte sie an das damalige Bundesinstitut für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin (BgVV). Seit 2002 war die Nationale Stillkommission am BfR angesiedelt.

 

Quelle: Gemeinsame Presseinformation des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und des Max Rubner-Instituts (MRI) vom 29.3.2019

In vielen Sprachen zuhause: Elternbroschüre zur mehrsprachigen Erziehung

 

Mehrsprachigkeit ist immer ein Potential und die Elternbroschüre „In vielen Sprachen zu Hause“ will Familien unterstützen, dieses Potential zu fördern. Die Broschüre ist mit Unterstützung des Landesfamilienministeriums NRW nun in zwei weiteren Ausgaben in den Sprachen deutsch-französisch und deutsch-rumänisch kostenlos erhältlich.
Für rund einem Drittel der Familien in Deutschland gehören mehrere Sprachen zum Alltag. Doch zwei- oder mehrsprachig leben in einer sich einsprachig verstehenden Gesellschaft, geht nicht ohne weiteres zusammen. Mehrsprachige Erziehung stellt daher viele Eltern vor Herausforderungen. Der Verband binationaler Familien und Partnerschaften iaf e.V. möchte diese Eltern stärken und sie bei dieser Aufgabe unterstützen.
Überfordert Kinder das Aufwachsen in mehreren Sprachen? Wie können Eltern die sprachliche Entwicklung ihrer Kinder gut begleiten? In wieweit hat die Förderung der Familiensprache auch einen positiven Einfluss auf die Sprachentwicklung in weiteren Sprachen? Gibt es an öffentlichen Schulen Angebote für die Familiensprachen? Auf diese und andere Fragen gehen die ansprechend gestalteten Broschüren ein. Sie sind insbesondere für die Auslage in Kindertagesstätten und Familienzentren, Kinderarztpraxen oder Beratungsstellen geeignet.
Die Broschüren in den zwölf Sprachen Deutsch-Arabisch, -Bulgarisch, -Englisch, -Französisch, -Italienisch, -Kurdisch, -Polnisch, -Portugiesisch, -Rumänisch, -Russisch, -Spanisch und -Türkisch erhalten Sie gegen Erstattung der Versandkosten unter nrw@verband-binationaler.de und unter www.mehrsprachigvorlesen.verband-binationaler.de zum Download.

Quelle: Pressemitteilung des Verbandes binationaler Familien u. Partnerschaften (iaf) vom 20.2.2019

Bundestag: Kinderzuschlag soll erhöht werden

 

Berlin: (hib/AW) Die Bundesregierung plant eine Erhöhung des Kinderzuschlags und den Ausbau des Bildungs- und Teilhabepakets. Dies sieht der gemeinsam von Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil vorgelegte Entwurf eines sogenannten Starke-Familien-Gesetzes (19/7504) vor, mit dem Familien mit geringem Einkommen finanziell stärker unterstützt und die Teilhabe ihrer Kinder am gesellschaftlichen und schulischen Leben verbessert werden soll.
Der Gesetzentwurf sieht eine Neugestaltung des Kinderzuschlags in zwei Schritten vor: Zum 1. Juli 2019 soll er von derzeit maximal 170 Euro pro Monat und Kind auf 185 Euro erhöht werden. Zudem soll der Kinderzuschlag für Alleinerziehende geöffnet werden. So soll das Einkommen der Kinder - wie zum Beispiel Unterhaltszahlungen - bis zu einer Höhe von 100 Euro den Kinderzuschlag nur noch zu 45 Prozent statt wie bisher zu 100 Prozent mindern. Zukünftig soll der Zuschlag für sechs Monate gewährt und rückwirkend nicht mehr überprüft werden.

 

Zum 1. Januar 2020 soll dann die sogenannte "Abbruchkante" durch Aufhebung der oberen Einkommensgrenzen entfallen. Zusätzliches Einkommen der Eltern soll den Kinderzuschlag nur noch zu 45 statt 50 Prozent mindern. Der Gesetzentwurf sieht zudem vor, dass Familien auch dann den Kinderzuschlag erhalten, wenn die Eltern kein Arbeitslosengeld II beziehen und ihnen mit ihrem Erwerbseinkommen, dem Kinderzuschlag und gegebenenfalls Wohngeld höchstens 100 Euro fehlen, um Hilfsbedürftigkeit nach dem Zweiten Buch Sozialgesetzbuch (SGB II) zu vermeiden. Dieser erweiterte Zugang zum Kinderzuschlag für Familien in verdeckter Armut soll allerdings zunächst auf drei Jahre befristet werden.
Im Bereich des Bildungs- und Teilhabepakets sieht der Gesetzentwurf zum 1. August 2019 eine Erhöhung des "Schulstarterpakets" von 100 auf 150 Euro vor. Zudem sollen die Eigenanteile der Eltern für das gemeinsame Mittagessen in Kindertagesstätten und Schulen sowie für die Schülerbeförderung entfallen. Darüber hinaus sollen die Mittel für Lernförderung zukünftig auch dann bewilligt werden, wenn die Versetzung eines Schülers nicht unmittelbar gefährdet ist.

Quelle: Infodienst Landesfamilienrat Baden-Württemberg Februar 2019