AHF auf Leitungsebene: die AHF-Sprecherinnen

Seit vielen Jahren engagieren sich Familienbildungs-Leitungen ehrenamtlich im Leitungskreis der AHF:

  • Annedore Bauer, Darmstadt
  • Anna Jagust, Hanau
  • Paula Lichtenberger, Darmstadt
  • Brigitte Peterka, Frankfurt
  • Sigrid Kemler, Frankfurt
  • Barbara Stillger, Frankfurt

Punktuell setzen sich ein:

  • Lydia Rauh, Kriftel
  • May-Britt Weismantel, Büdingen

Gemeinsam mit den AHF-Mitgliedern und in ihrem Auftrag setzen sie sich für eine klare Positionierung der Hessischen Familienbildung ein. Die Kolleginnen sind im regelmäßigen Gepräch auf fachpolitischer Ebene und vertreten die Landesfamilienbildung auch in bundespolitischen Strukturen. 

 

Interview: Was machen die Sprecherinnen der AHF? Wie können sich interessierte Kolleginnen und Kollegen engagieren?

Warum engagieren sich die Sprecherinnen im AHF-Sprecherinnenkreis? Was machen die Sprecherinnen und wie arbeiten sie?

 

Das Wichtigste für die Sprecherinnen ist der Gedanke der landesweiten Vernetzung unter den verschiedenen Einrichtungen in Hessen. Damit verbinden die Sprecherinnen das Ziel, gemeinsame Standards zu erarbeiten um einrichtungsübergreifend, die Qualität von Familienbildung sicherzustellen und trägerübergreifend ein klares Profil der Familienbildung zu vertreten.

 

Um das zu erreichen, erarbeiten die Sprecherinnen gemeinsam Stellungnahmen und Positionspapiere. Bei den ca. 6 mal im Jahr stattfindenden Treffen werden die AHF-Fachtage und die Fortbildungen für die Familienzentren und Familienbildungsstätten geplant sowie die Gespräche mit politischen Parteien vorbereitet und Positionen erarbeitet.

So ist es möglich, aktuelle Thematiken und Strömungen aufzugreifen und zu platzieren.

 

All diese Aufgaben erledigen die Sprecherinnen gemeinsam als Team, auch wenn jede der Sprecherinnen ihren eigenen Arbeitsbereich hat. Die Zusammenarbeit in einem Sprecherinnenteam möglichst es, sowohl die Stadt – Land Perspektiven zu berücksichtigen als auch die Heterogenität der unterschiedlichen Träger abzubilden.

 

Wie wird man Sprecherin oder Sprecher und welchen Vorteil bringt dies?

 

Für die Mitwirkung im Sprecherinnenkreis ist fachliches und politisches Interesse eine wichtige Voraussetzung. Eine Sprecherin bzw. ein Sprecher sollte neugierig auf aktuelle Themen sein und ein Gespür für kommende Entwicklungen haben.

 

Mitglieder können jederzeit ihr Interesse an einer Mitwirkung bekunden. Es besteht die Möglichkeit, punktuell mitzuwirken oder kontinuierlich im federführenden Sprecherinnenkreis tätig zu sein. Die Berufung in den federführenden AHF-Sprecherinnenkreis erfolgt in der jährlichen Mitgliederversammlung.

 

Die Mitarbeit im AHF-Sprecherinnenkreis bringt gleich mehrere große Vorteile. Schon frühzeitig erfährt man von aufkommenden Thematiken und finanziellen Förderkriterien und erhält einen sehr guten Überblick über die (Angebots-)Strukturen in Hessen. Dafür sind die Gespräche mit den politischen Vertretern und die Arbeit in den Gremien wichtige Instrumente.

Die Gründe, für Ellen Steyer dabei zu sein und so lange dabei zu bleiben, sind immer noch dieselben geblieben: Vernetzung der Einrichtungen und Qualität der Familienbildung.

 

Das Interview führte Lydia Rauh, Leiterin der mobilen Beratung in Kriftel, mit Ellen Steyer, bis 2019 langjährige Leiterin der Katholischen Familienbildungsstätte in Hofheim/Taunus und 15 Jahre für die AHF im Sprecherinnenkreis tätig.